Die Artmen gehen hinaus, um die Skulpturen der Intesa-Sanpaolo-Gärten in Parma und Mailand zu scannen. Eine Arbeit, die dazu dient, eine neue Restaurierungstechnik zu erproben.
22 Werke aus verschiedenen Steinmaterialien, im Freien ausgestellt: Das ist eine der jüngsten Herausforderungen der Artmen von AerariumChain. Ein Auftrag der Gallerie d'Italia mit dem Ziel, einen Teil der in den Intesa-Sanpaolo-Gärten in Parma und Mailand ausgestellten Skulpturen zu scannen.
Die Besonderheit dieser Arbeit: herauszufinden, wie man dem Wetter ein Schnippchen schlägt, damit die Scanner richtig arbeiten können. Da die Skulpturen in den Gärten unter freiem Himmel stehen, mussten die Artmen mit der Sonne „spielen“, um den besten Zeitpunkt zu finden. Man könnte meinen, natürliches Licht sei ideal für eine solche Arbeit, doch es gilt sicherzustellen, dass die Sonnenstrahlen nicht mit dem Scanner interferieren und seine Wirkung nicht einschränken, um ein optimales Endergebnis zu garantieren. Auch das von den umliegenden Gebäuden reflektierte indirekte Licht konnte störende Reflexe erzeugen. Zur Sorgfalt, die das Scannen ohnehin verlangt, kam also die Kunst, den richtigen Schatten zu schaffen, um das perfekte Ergebnis zu erreichen.
Die Sammlung zeitgenössischer Skulpturen in den Sanpaolo-Gärten von Parma und Mailand umfasst Werke verschiedener Dimensionen: von einem Meter mal einem Meter bis zu rund zwei Metern Höhe. Datiert von den 20er bis zu den 80er Jahren, zeigen die Skulpturen unterschiedliche Steinmaterialien, vom weißen Marmor bis zu verschiedenen Steinsorten. Seit ihrer Aufstellung in diesen Gärten wurden sie nie einer gründlichen Pflege unterzogen.
Nun erhalten sie endlich eine umfassende Reinigung und eine sorgfältige Restaurierung mit grünen, umweltfreundlichen Methoden. Der erste Scan diente dazu, Oberflächenablagerungen und die Feuchtigkeitsschäden der vergangenen Jahre sichtbar zu machen. Die derzeit erprobte Restaurierungstechnik beruht auf natürlichen Extrakten und ätherischen Ölen, weniger invasiv und ökologischer. Die Mission von AEC ist es, diese Technik mit zwei Scans zu verifizieren, vor und nach der Behandlung, um die Verbesserungen an den Werken zu belegen.
Eine weitere Art, wie die Kunst von AEC im Dienst der präventiven Konservierung steht und hilft, neue Restaurierungsmethoden zu finden.
