Ein ehrgeiziges Projekt, für die Menge der zu scannenden Werke wie für die Vielfalt der Materialien. Eine Digitalisierungsarbeit, die wir dank InnovaMusei durchführen.
Rund 700 Meisterwerke, Gemälde, Tapisserien und Statuen, unter unseren Scannern: Das ist das ehrgeizige Projekt, das wir im Museo Diocesano Francesco Gonzaga in Mantua begonnen haben. Die Digitalisierung der Sammlung dieses Museums ist möglich dank der Ausschreibung InnovaMusei der Regione Lombardia, die wir im Juli 2021 gewonnen haben.
Unsere Reise begann im Saal der Pinakothek, wo sich der Großteil unserer Arbeit konzentriert: Diesmal gelten unsere 3D-Scans den Gemälden des 18. und 19. Jahrhunderts.
Anders als bei früheren Aufträgen, wo wir vor allem mit Skulpturen aus verschiedenen Materialien arbeiteten, richtet sich unsere Aufmerksamkeit hier auf den Erhaltungszustand von Leinwänden und Gemälden. Eine Arbeit, die sich in der Methode kaum unterscheidet, bei der aber ganz andere Aspekte zählen, um den Verfall des Kunstwerks zu verstehen. Wir achten genau auf die Spannung der Leinwand, die Leuchtkraft der Farben, Spuren verlorener Pinselstriche und mehr. Eine besondere, andere Aufmerksamkeit also. Es sind die aus diesen Scans erzeugten 3D-Bilder, die uns ein Maximum an Details liefern: Dank ihnen lässt sich erkennen, ob diese Werke etwa unter Feuchtigkeit oder Hitze gelitten haben oder ob sie über die Jahrhunderte retuschiert wurden.
Für höchste Präzision nutzen wir die verschiedenen verfügbaren Scanner und auch die Photogrammetrie. Unsere Arbeit in diesem Museum wird lang sein, nicht nur wegen der umfangreichen, reichen Sammlung, sondern auch weil wir für den Abschluss alle Werke nach einem Jahr erneut scannen müssen, um ihren Erhaltungszustand zu überwachen.
Das ist der Kern der Arbeit von AerariumChain: Dieser doppelte Scan zeigt, wie sich das Kunstwerk mit den Jahren entwickelt, damit wir verstehen und entscheiden können, wie einzugreifen ist, um es zu schützen.
