Geschichten aus dem Feld · 28 April 2022

Der Vierte Stand unter dem AEC-Scanner vor der Abreise nach Florenz

Ein außergewöhnliches Meisterwerk, eine komplexe Operation: Der Vierte Stand von Pellizza da Volpedo geht nach Florenz. AerariumChain unterstützt die Erstellung eines genaueren, objektiveren Zustandsberichts.

Unter dem aufmerksamen Blick der Arbeiter, die zum Symbol des proletarischen Kampfes des 20. Jahrhunderts wurden, scannen die Artmen von AerariumChain Der Vierte Stand von Giuseppe Pellizza da Volpedo vor seiner Abreise aus dem Museo del Novecento in Mailand. Ein Werk von sechs Metern Länge und drei Metern Höhe, an einem privilegierten Ort des Museums, aber mit nur einem Ausgang: einer kleinen Tür, die die Arbeit noch komplizierter macht, als sie sein müsste.

Ein komplexer Transport, vor der Abreise nach Florenz, wo das Werk zwei Monate bleiben wird. Unter diesen Umständen wird es nötig, einen äußerst genauen Zustandsbericht zu erstellen, der den realen Erhaltungszustand des Werks vor und nach der Reise zertifiziert.

Die Artmen treten nach der gewöhnlichen Revisions- und Pflegearbeit der Restauratoren in Aktion. Ein sorgfältiger, präziser Scan der ganzen Leinwand und ihrer Rückseite bringt den digitalen 3D-Fingerabdruck des Werks hervor: Er erfasst jedes Detail, auch das für das menschliche Auge unsichtbare, und hält den Erhaltungszustand des Gemäldes objektiv fest. Nach der Kontrolle kann der komplexe Transport beginnen, so schwierig wegen der Maße des Werks und der Ausgangstür: einer kleinen, im Leeren schwebenden Öffnung.

Der Vierte Stand kehrt im Juli nach Hause zurück, und die Artmen werden für einen neuen Scan bereitstehen. Der Vergleich der beiden 3D-Modelle, vor und nach der Reise erstellt, wird jede Abweichung ausschließen oder aufzeigen.

Ein Meisterwerk, das eine solche Geschichte erzählt und den Beginn einer neuen italienischen Malerei markiert, muss sorgsam bewahrt werden: Das ist die Kunst von AerariumChain.

Der Vierte Stand